Pressure in the ear = Arztbesuch
Hier werde ich von meinen Erlebnissen im Siemens Professional Development Program berichten. 9 Monate arbeite ich bei Siemens Medical Solutions USA, Inc. in Malvern (bei Philadelphia, Pennsylvania).
Als wir dann endlich ankamen, checkten wir im Stratosphere Hotel ein und nach einem schnellen Abendbrot ging es dann auf den Stratosphere Tower . In 356m Höhe gibt es da oben wirklich einen Freefall Tower, ein Kettenkarussel und eine Bahn, die einen direkt über die Kante des Turmes hinausschießt. Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir damit nicht fahren, sonst hätte unser Adrenalinspiegel wohl noch 3 Tage danach dafür gesorgt, dass wir nicht schlafen können.
Als erstes ging es zu den Printed Ladies am Alamo Square. Eine Reihe viktorianischer Häuser (auch Postcard-Row genannt) ist eine der meistfotografiertesten Wohnstraßen der USA. Da die meisten Häuser angestrichen sind, bezeichnet man sie auch als "Printed Ladies".
dieses Mal jedoch von einer anderen Perspektive. Heute war die Brücke von einem leichten Nebel umhüllt. Am Abend machten wir dann endlich eine Fahrt mit den Cable Cars . Man kann sich wirklich da draußen dranhängen und
Schon vor einigen Wochen hatten wir im Internet unseren Trip nach Alcatraz gebucht. Wir trafen uns 9.30 Uhr mit einer anderen Intern-Gruppe von Siemens, die ebenfalls Las Vegas und San Francisco bereisen. Nach 12 Minuten mit dem Schiff erreichten wir die berühmt- berüchtigte Insel mitten in der Bucht von San Francisco. Die heutige Touristenattraktion war lange Zeit ein Hochsicherheitsgefängnis. Aufgrund der eiskalten Wassertemperaturen (auch im Sommer) und der gefährlichen Strömung war "The Rock" ein idealer Standort für ein Gefängnis. Der bekannteste Häftling war Al Capone. Angeblich ist niemandem der Fluchtversuch je geglückt, allerdings gibt es 3 Insassen, bei denen man sich nicht sicher ist, ob sie wirklich anschließend ertrunken sind. Sie haben mit Löffeln den Lüftungsschacht erweitert und konnten so ausbrechen. Allerdings empfand ich das Gefängnis gar nicht als so grauenvoll.
Auf unserem heutigen Plan stand die Golden Gate Bridge und Muir Woods.
berlebt.
Heute wollten wir San Francisco erkunden. Zu Fuss ging es hinunter an die Piers und zur bekannten Fisherman's Wharf. Die vielen Souvenirshops hielten uns hier etwas auf. Dann ging es die viele Treppen hinauf zum Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Von hier oben hatten wir eine beeindruckende Sicht auf San Francisco, die Golden Gate Bridge, Alcatraz, Treasure Island, Bay Bridge und den Financial District. Weiter ging unsere Tour durch Little Italy ins Chinatown. Ständig ging es dabei auf und ab. Die Stadt besteht aus 43 Hügeln und so brauchten wir auch einige Zeit um uns diese Stadtteile anzuschaun.
Als nächstes stand der Red Rock Canyon an. Da der richtige Grand Canyon zu weit entfernt war für unseren kurzen Aufenthalt, wollten wir wenigstens einen anderen Canyon sehen. Wie der Name schon besagt, besteht dieser aus roten Felsen und liegt in einer einzigartigen Landschaft.
h Pizza bestellt, aber die Inder und Südamerikaner hatten sich richtig Mühe gegeben und selbstgemachtes Essen mitgebracht. Anschließend habe ich zum ersten Mal "White Elephant" erlebt. Das ist so was wie das Wichteln bei uns, nur, dass jeder etwas mitbringt, dafür eine Zahl zugewiesen bekommt und man dann der Reihe nach sich ein Geschenk vom Tisch nehmen darf. Allerdings dürfen die Nächsten auch das bereits ausgepackte Geschenk ihrer Vorgänger nehmen, wenn es ihnen gefällt und der Bestohlene muss sich ein neues vom Tisch nehmen. War recht lustig.
Um 7.30 Uhr haben Krister, Mathias, Matthijs und ich uns in Exton getroffen. Leider haben wir eine falsche Auffahrt genommen und mussten so 13 Meilen komplett in die andere Richtung fahren, ehe wir wieder umdrehen konnten. Gegen 10.30 Uhr sind wir in New Jersey (Pavonia Newport) angekommen. Hier haben wir unser Auto an einer Schule geparkt und von da aus den Zug nach New York City genommen. Dort angekommen sind wir gleich in die Subway umgestiegen, da wir zuerst im Hostel einchecken wollten und ein paar unserer Sachen loswerden wollten. Wir hatten ein Zimmer mit 2 Doppelstockbetten. Es war direkt am Broadway und für 24$ ganz ok. Allerdings ist der Broadway auch sehr lang und damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt: es war am oberen linken Ende des Central Parks. Zu dem sind wir dann auch als erstes gelaufen und dann Richtung Downtown marschiert. Es ist ein sehr schöner Park mit vielen Sporteinrichtungen, Seen und Wegen, wo man nicht merkt, dass man in einer Großstadt ist. Am Ende des Central Parks sind wir direkt auf die 5th Avenue gestoßen, welche wir dann weitergelaufen sind. Die Geschäfte sind schön weihnachtlich geschmückt, allerdings habe ich auch noch nie so viele Menschen und Polizisten gesehen!!! Es wurden sogar Geländer am Straßenrand aufgestellt, deren Sinn wir bald erfahren sollten. Ein zähes Vorankommen. Wir sind in die beiden Kirchen in dieser Straße gegangen, haben den Trumptower gesehen und gelangten schliesslich zum Rockefeller Center. Der Baum ist sehr schön und vor den Hochhäusern wirkt er gar nicht so groß. Wir haben uns dann entschieden, auf den "Top of the Rock" hochzufahren und hatten eine Supersicht auf die Stadt.
Richtung Time Square. An der NY Library sah ich dann auch den ersten Weihnachtsmarkt in den USA. Mit Buden zum Einkaufen, einer Eislaufbahn und einem Weihnachtsbaum. Entlang des mit bunten, leuchtenden Werbeplakaten geschmückten Time Square und Broadway liefen wir wieder Richtung Downtown. Gegen 23 Uhr waren wir dann so geschafft, dass wir uns die nächste Subway schnappten und zurück in Hostel fuhren.
mehr. Da standen wir nun, mit der Menschenmasse und hofften nur, dass keine Massenpanik ausbricht. 10 Minuten und man kommt ungefähr 30cm vorwärts - ungelogen!!!! Nun machten auch die Absperrungen der Polizei Sinn - denn die Fussgänger sollten daran gehindert werden, sich gegenseitig auf die Strasse zu stossen. Denn diese war nämlich fast leer, nur Stau auf dem Fussweg! Irgendwann sind wir dann seitlich ausgebrochen und in eines der Häuser. Unterirdisch sind die fast alle irgendwie verbunden, so dass wir zu einer Subway gelangten. Dann liefen wir noch zum Empire State Building und nahmen dann den Zug zurück nach New Jersey. 19 Uhr traten wir dann unsere Heimreise mit dem Auto an und ich war 21.15 Uhr wieder zu Hause.


Für heute war ein Ausflug nach Washington D.C. angesagt. 7.30Uhr trafen wir (Mathias, Krister und ich) uns in Exton. Nach ca. 2 ¾ Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht und nach kurzem Suchen fanden wir auch einen kostenlosen Parkplatz, was an einem Sonntag kein Problem darstellt. Dann ging es zuerst entlang der Independance Ave, vorbei an den vielen Museen, sowie dem Smithsonian Castle zum Washington Monument. Dieses ist mit seinen 185m das herausragendste Merkmal der Stadt. Hier konnte man sich kostenlose Tickets holen und mit einem Fahrstuhl nach oben fahren und wir hatten eine schöne Aussicht auf das Lincoln Memorial am Westende der Mall, von wo man das Spiegelbild des Monumentes im großen Spiegelbecken sieht und all die anderen Sehenswürdigkeiten. Die Fahrstuhlfahrt abwärts führt an verschiedenen gestifteten Steinblöcken vorbei, die teilweise besonders schön gestaltet sind. Das Interessante für uns war eigentlich die Tatsache, dass das Fahrstuhlglas mit Argongas gefüllt war und wirklich nur an der Stelle, wo man die Steine sehen konnte freie Sicht gewährte. Die genaue Ursache hierfür konnte uns der Park Ranger allerdings nicht erklären.
Weiter ging es zum World War II Memorial und entlang des Reflection Pools zum Lincoln Memorial, vor dem sich der Martin Luther King Jr. „I have a dream“ Speech Marker befindet. Bei genauem Hinsehen konnte man auch noch die Gravur in dem Stein leicht erkennen. Auf der Constitution Ave gelangten wir endlich zum Weißen Haus. Vor diesem war bereits der National Christmas Tree aufgestellt, welcher mit den übermäßig großen und sehr bunten Kugeln nicht ganz unseren Erwartungen entsprach. Das Weiße Haus sahen wir durch den Zaun nur von Weitem. Allerdings konnte man die Wachmänner auf dem Dach des Gebäudes sowie entlang des Zaunes mit ihrer schweren Bewaffnung noch deutlich genug erkennen. Wir umliefen einmal dieses berühmte Gebäude, sahen das Excecutive Office Building, das Treasury Department und liefen dann über den Freedom Plaza die Pennsylvania Ave hinunter. Eindrucksvoll hier war der Old Post Office Pavilion. Unser Weg führte uns direkt zum J. Edgar Hoover Building. Dem ein oder anderen wird es vielleicht was sagen. Es ist der FBI Headquarters, je
doch hatte ich auch dieses Gebäude aus Filmen in besserer Erinnerung. Der vorläufige Abschluss unserer Tour durch Washington D.C. bildete dann das Capitol und der Botanische Garten. Auf dem Weg nach Arlington machten wir noch einen kurzen Fotostopp am Thomas Jefferson Memorial. Auf dem Arlington National Cementry besuchten wir das Grab von J.F. Kennedy und abschliessend wollte ich noch einmal zum Pentagon, welches gleich in der Nähe ist. Da Mathias und Krister sich jedoch nicht sicher waren, ob man überhaupt so nah an dieses Gebäude heranfahren kann, wie wir es gerade taten, durfte ich nur schnell Fotos machen und dann wollten sie auch lieber wieder weg. Hätte mir dieses Gebäude gern noch etwas näher angeschaut und passiert ist auch nichts, als ich Fotos gemacht habe ;)
Da gestern wieder einmal ein kleiner Tornado über uns hinweggezogen ist, wollte ich den Tag nutzen, um endlich mal auszuschlafen. Seitdem ich hier bin, habe ich das nämlich noch nicht tun können. Am Nachmittag entschloss ich mich dann, das Fahrrad meiner Landlords zu nehmen und bei strahlendem Sonnenschein die Nachbarschaft
zu erkunden. Aufregende Sachen habe ich dabei nicht gesehen. Es ist hier sehr ruhig und ländlich, mit Farmen, Kühen und Pferden.